28. September 2026

26.09.2026 – Spielbericht

Eis: FC Wolfwil : FC Däniken-Gretzenbach 8:0 (1:0)

Nach dem knappen Sieg gegen den FC Deitingen war für die Wölfe klar: Gegen Däniken-Gretzenbach würde es keineswegs einfacher werden. Genau dieses Thema beschäftigte Trainer Mario Blum während der gesamten Trainingswoche. Bei seiner Ansprache vor dem Spiel machte er dann wortwörtlich „reinen Tisch“.

Wer Mario kennt, weiss: Bei seinen Ansprachen kann es durchaus aussergewöhnlich werden. Fliegende Gabelschlüssel oder fliegende Packungen Party Mix – vieles hat man bei Blum schon gesehen. Einige dachten bereits das wir wegen Blum bereits einen neuen Kabinentisch benötigten, aber Blum hatte erbarmen mit unserem Tisch. Was vor diesem Spiel vom Tisch flog, wird vielleicht in einem anderen Spielbericht seinen Platz finden… Aufgrund Abwesenheiten von Renney (TWT) und Furrer (AT) sprangen zwei neue in die Bresche. Jeggli nahm als AT auf der Platz Bank und Moser Yannic übernahm den Torhütertrainerposten sowie neu auch das Amt als Materialwart.

1. Halbzeit

    Bereits nach 1.5 Minuten durften die Wölfe erstmals jubeln! Ein toller Spielzug wurde von Friedli souverän zur frühen Führung vollendet. Der FCW zeigte von Beginn an, dass er als Tabellenführer auftreten und mit dem damit verbundenen „Druck“ umgehen wollte. Und genau das gelang: Druck ins Positive umwandeln! Dieser Spruch könnte tatsächlich vom Mentalcoach Dario Marzino stammen.

    Woufu drückte weiter aufs zweite Tor, doch der Ball wollte vorerst einfach nicht nochmals ins Netz. Die Chancenverwertung war zu diesem Zeitpunkt wohl das Einzige, was man den elf Mannen auf dem Platz ankreiden konnte. Mit einer knappen, aber absolut verdienten 1:0-Führung ging es in die Pause.

    2. Halbzeit

      In der Pause wurden die Dinge, die noch nicht ganz passten, ruhig, aber bestimmt angesprochen. Auch die Spieler wussten: In der zweiten Halbzeit durfte nochmals eine Leistungssteigerung erwartet werden. Und diese kam! Die Tore im Schnelldurchlauf:

      49′ Leber, 53′ Leber, 65′ Grimbichler Ramon, 67′ Ackermann Tobias, 69′ Bruder, 80′ Gjokaj, 89′ Salzmann

      In der zweiten Hälfte schraubten die Wölfe das Resultat von 1:0 auf 8:0! Der FCW zeigte eine starke Leistungssteigerung und Trainer Blum sowie AT Jeggli bewiesen bei den Einwechslungen ein goldenes Händchen. Ein Beispiel: Tobias Ackermann hatte sich in den Trainings zuletzt immer wieder als Offensivkraft aufgedrängt. Im Zwöi funktionierte das zwar noch „so semi“ aber nach seiner Einwechslung für die erste Mannschaft dauerte es jedoch nicht lange, bis er seinen ersten Treffer für Woufu erzielte!

      Auch Gjokaj, Bruder und Salzmann, die zuletzt nicht auf die ganz grossen Einsatzzeiten kamen, nutzten ihre Chance und trugen sich allesamt in die Torschützen Besonders die Treffer von Bruder und Gjokaj waren dabei absolut sehenswert. Am Ende steht ein deutliches 8:0 auf der Anzeigetafel.

      Fazit
      Eine kontrollierte erste Halbzeit und eine zweite Hälfte voller Tore und Spektakel. So kann und soll es weiter gehen.

      Aufstellung:
      Chapala, Gunziger (60Bruder), Lindemann (70Hirt), Truffer, Grimbichler Rinaldo (69Erni), Glauser, Kissling Kian (67Gjokaj), Leber, Ackermann Ronny (67Salzmann), Friedli (60 Ackermann Tobias), Grimbichler Ramon

      Kein Einsatz:

      Abwesend:
      Yannic Moser (Aufbau), Alain Gunziger (Aufbau), Brian Stäussi (Verletzt), Cyrill Ackermann (Ferien), Pascal Mäder (Ferien), Noah Nützi (Ferien)

      Karten:
      Keine seitens FCW

      Staff:
      TR: Blum, AT: Jeggli, TWT: Moser

      Zitat – Robin Gosens (Profi bei Schalke 04):
      „Unser Trainer spricht immer von den Gamechangern, nicht von Einwechselspielern. Das ist auch psychologisch wichtig für die Spieler. Du hast das Gefühl, du bist kein Einwechselspieler, sondern ein Game-Changer.“

      Nächstes Spiel:
      So: 04.010.2026
      FC Attiswil : Eis
      11:00 Uhr


      Ein grosses Dankeschön an unsere Zuschauer für dieses tolle Heimspiel! Wir brauchen euch am kommenden Sonntag in Attiswil. Ein absolutes Topspiel gegen einen direkten Konkurrenten, gegen welchen man letzte Saison keinen Punktgewinn verbuchen konnte!

      Bericht:
      Truffer